GUSTAV-ADOLF-FEST anlässlich des Jahresfestes des Gustav-Adolf-Werkes der EKM in Heiligenstadt

Das Jahresfest des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland fand am 8. und 9. Oktober 2016 in der Ev. Kirchengemeinde St. Martin in Heilbad Heiligenstadt statt.

Eingeladen waren neben den Mitglieder, Freunden und Interessierte an der Arbeit des GAW. Viele haben diese Einladung angenommen und so konnten wir Teilnehmer/innen aus dem gesamten Gebiet unserer Landeskirche begrüßen.

Daneben konnten auch Gäste aus Tschernogorsk (Russland) und eine Jugendgruppe aus Siebenbürgen (Rumänien) beim diesjährigen Jahresfest begrüßt werden.  Die ökumenischen Gäste berichteten sehr anschaulich von ihrer Situation vor Ort, wie auch Umfeld in dem sie Gemeindearbeit gestalten.

Am Sonntag gab es nach dem Festgottesdienst noch einen Vortrag des Ehrenpräsident Wilhelm Hüffmeier in dem er über "Evangelisch in Griechenland und Syrien" sprach.

Die Notwendigkeit der Diasporaarbeit des GAW wurde so für alle Anwesenden deutlich und auch konkret erfahrbar. Dabei war zu spüren, dass es weitaus mehr geht als Spenden und Kollekten zu sammeln.

Mit den Berichten und bei den Gesprächen mit den Gästen aus Russland und Rumänien wurde deutlich wie wichtige die persönlichen Begegnungen sind. Sie sind ein wichtiger Teil der guten Erfahrungen mit dem GAW.

Um künftig mehr Mitgliedern und Interessieren an der Arbeit des GAW der EKM die Möglichkeit zu geben, mehr über die Arbeit unserer Partner in der Diaspora zu erfahren bietet das GAW jährlich Studienreisen an. Im Jahr 2017 wird die Möglichkeit bestehen Gemeinden der Ev.-Luth. Kirche A.B. in der zu besuchen und hier mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig

tl_files/bilder/Testimonials/bischoefin Junkermann.jpgDie Gemeinde Jesu Christi ist ein Leib mit vielen Gliedern. Jedes ist wichtig, besonders die vermeintlich schwachen, schreibt Paulus im 1. Korintherbrief. Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt evangelische Gemeinden in Osteuropa, die als Minderheit unter schwierigsten Bedingungen leben und überleben und zugleich mit großer Kraft in ihre Gesellschaft hineinwirken. Mit seinem Dienst steht das Gustav-Adolf-Werk für einen Gott, der gerade die Kleinen, Schwachen und an den Rand Gedrängten erwählt. So wird erfahrbar, was Apostel Paulus betont: Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig!

Ilse Junkermann, Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland